{"id":3489,"date":"2022-08-30T18:54:35","date_gmt":"2022-08-30T16:54:35","guid":{"rendered":"https:\/\/jusos-loerrach.eu\/?p=3489"},"modified":"2022-08-30T18:54:36","modified_gmt":"2022-08-30T16:54:36","slug":"streife-statt-verkehrskelle-schafft-mehr-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jusos-loerrach.eu\/index.php\/2022\/08\/30\/streife-statt-verkehrskelle-schafft-mehr-sicherheit\/","title":{"rendered":"Streife statt Verkehrskelle schafft mehr Sicherheit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was n\u00f6tig ist, damit die Polizei in S\u00fcdbaden f\u00fcr Sicherheit sorgen kann, diskutierten Oberb\u00fcrgermeister Wolfgang Dietz, Revierleiterin Kathrin Mutter und SPD-Innenpolitiker Jonas Hoffmann in Weil am Rhein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherheit und Polizei besch\u00e4ftigen den Innenausschuss des Landtags und damit auch Ausschussmitglied Jonas Hoffmann. Der Austausch mit Polizeipr\u00e4sident Semling, Revierbesuche in Weil am Rhein und Bad S\u00e4ckingen und eine Nachtschicht im Streifenwagen zeichnen ihm ein Bild der Herausforderungen f\u00fcr die Polizei in S\u00fcdbaden: Ausstattung und Fachkr\u00e4fte lauten die gro\u00dfen Themen. Auch Gesetze und R\u00e4ume haben Einfluss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die doppelte Grenzlage die Polizeiarbeit im S\u00fcdwesten pr\u00e4gt, skizziert Revierleiterin Mutter: Sie schl\u00e4gt sich sowohl in Straftaten, die nur in Grenzgebieten ver\u00fcbt werden und im Ermittlungsaufwand, als auch in einer schwierigen Wohnungssuche und hohen Lebenshaltungskosten nieder. Dies f\u00fchrt dazu, dass sich die Suche nach Personal schwierig gestaltet, was Oberb\u00fcrgermeister Dietz aus Verwaltungssicht best\u00e4tigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu kommen Aufgaben, die Polizeikr\u00e4fte zeitlich binden und so Zeit kosten, die bei Ermittlungsaufgaben abgeht. Beispiele daf\u00fcr sind etwa die Suche nach \u00e4rztlicher Unterst\u00fctzung oder die Verkehrsregelung bei Stra\u00dfenfesten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jonas Hoffmann stellt fest: \u201ePolizistinnen und Polizisten sind die Speerspitze, wenn es um unsere Sicherheit geht. Dass sie Zeit mit Warten verbringen m\u00fcssen, widerspricht dem Ideal einer effizienten \u00f6ffentlichen Hand. Es ist n\u00f6tig, dass hier etwas passiert: Es braucht \u00c4rzte, die bereit sind, unsere Polizei bei \u00e4rztlichem Bedarf zu unterst\u00fctzen. Wir brauchen moderne Ausstattung, die die Arbeit unserer Polizeikr\u00e4fte, etwa bei der Dokumentation, erleichtert. Und es ist Zeit f\u00fcr Aufgabenkritik: Der Gesetzgeber muss sich \u00fcberlegen, ob wirklich nur der uniformierte Polizeibeamte die Verkehrskelle am Rande eines Dorfhocks halten kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter unterst\u00fctzt Hoffmann den Vorschlag, bei der Verteilung von Polizeikr\u00e4ften im Land den Arbeitsanfall und damit Fallzahlen st\u00e4rker zu gewichten: \u201eNur weil wir keine gro\u00dfst\u00e4dtischen Strukturen haben, hei\u00dft das nicht, dass die Aufgaben der Polizei hier weniger w\u00e4ren. Im Gegenteil. Die Verteilschl\u00fcssel im Land m\u00fcssen dem Rechnung tragen, dass an Grenzlagen Mehraufgaben entstehen, die einen Personalbedarf nach sich ziehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Blick auf das geplante Blaulichtzentrum in Weil am Rhein hegen Mutter, Dietz und Hoffmann die Erwartung, dass damit gute Rahmenbedingungen f\u00fcr die Polizeiarbeit geschaffen werden k\u00f6nnen. Eine Aufnahme des Vorhabens in den Landeshaushalt w\u00fcrden die Beteiligten entsprechend begr\u00fc\u00dfen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was n\u00f6tig ist, damit die Polizei in S\u00fcdbaden f\u00fcr Sicherheit sorgen kann, diskutierten Oberb\u00fcrgermeister Wolfgang Dietz, Revierleiterin Kathrin Mutter und SPD-Innenpolitiker Jonas Hoffmann in Weil am Rhein. 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