Heute vor 57 Jahren, am 28. August 1963, in Washington, DC fand der „Marsch auf Washington“ mit über 200.000 Demonstrat*innen statt, sie forderten das Ende der Rassentrennung in den USA. Hier kam es zu der Rede „I have a dream“ von Martin Luther King Jr. Nach 57 Jahren tat sich leider wenig und wir erleben immer noch rassistische Taten in unserer Gesellschaft.✊🏻✊🏼✊🏽✊🏾✊🏿

In der ersten Hälfte geht es ihm um die Befreiung der Sklaven durch Abraham Lincoln 100 Jahre zuvor und darum, dass die Afroamerikaner immer noch nicht wirklich frei seien. Er spricht von der Rassentrennung und der fundamentalen Ungerechtigkeit, die diese darstelle, von der ökonomischen Ungleichheit, von den Zielen, die erreicht werden sollen und den schwierigen Umständen und Zeiten, die einige der anwesenden Demonstrant*innen durchlebt hätten.

„Deswegen sage ich ihnen, meine Freunde, dass ich immer noch einen Traum habe, obwohl wir den Schwierigkeiten von heute und morgen entgegensehen. […] Ich habe einen Traum, dass eines Tages die Söhne von früheren Sklaven und die Söhne von früheren Sklavenbesitzern auf den roten Hügeln von Georgia sich am Tisch der Bruderschaft gemeinsam niedersetzen können. […] Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden. Ich habe einen Traum!“

Wir hoffen, dass dieser Traum nun endlich wahr wird, dafür kämpfen wir täglich! 🙏🏻🙏🏼🙏🏽🙏🏾🙏🏿