Pressemitteilung über ein mögliches Verbot der Fahrradfahrer*innen durch die Fußgängerzone in Lörrach

Die Jusos im Kreisverband Lörrach fordern, dass die Fußgängerzone in Lörrach auch für Fahrradfahrer*innen befahrbar bleibt und kritisieren den Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion. Fußgängerzonen sind ein Bestandteil autogerechter Stadtplanung.

 

Die ersten Fußgängerzonen entstanden in den 1950er Jahren in der Phase des Wiederaufbaus nach den großflächigen Zerstörungen der Innenstädte durch den 2. Weltkrieg. Die Grundidee ist die Trennung der Verkehrsarten. Fußgängerzonen schaffen kleine Reservate für Fußgänger in einer ansonsten auf den Autoverkehr ausgerichteten Stadtplanung. Fahrradverkehr kommt in dieser Welt nicht vor.

 

Thomas Böhringer, stellvertretender Kreisvorsitzender, berichtet: „Es ist sehr bedauerlich, dass Radfahrer*innen im Lörracher Stadtbild unerwünscht sind, denn wir müssen Anreize schaffen, damit die Menschen umsteigen von umweltschädlichen Autos in umweltfreundliche Verkehrsmittel, wie das Fahrrad. Leider würde durch die Verbannung der Fahrräder in der Fußgängerzone ein wichtiger Anreiz fehlen. Damit wir den Klimawandel stoppen können müssen noch viele weitere Fahrradwege in Lörrach geschaffen werden.“

 

Die Fußgängerzone in Lörrach ist die kürzeste und praktischste Strecke, eine Umfahrung würde sich für viele Radfahrer nicht lohnen da diese zeitlich länger dauert. Außerdem hat die Ig Velo ein neues Verkehrsschild in dem Zusammenhang mit den neuen geplanten Umfahrungen vorgestellt, sowohl vielen deutschen Mitbürgern als auch den vielen Schweizern ist dieses Schild unbekannt.

 

 

Pressenachweis: Badische Zeitung, Oberbadische Zeitung

Gedenken an die Anschläge vom 22. Juli

Heute vor 4 Jahren (22. Juli 2016) tötete ein 18-Jähriger, bei dem rechtsradikalen Anschlag in München, am und im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Stadtbezirk Moosach neun Menschen. Fünf weitere verletzte er durch Schüsse. 7 der 9 Todesopfer waren Muslime, eines war ein Rom und eines ein Sinto.
Heute vor 9 Jahren (22. Juli 2011) erschütterten zwei zusammenhängende terroristische Anschläge in Oslo und Utøya die Welt. Dem norwegischen Rechtsextremisten Anders Behring Breivik fielen insgesamt 77 Menschen zum Opfer, hauptsächlich norwegische Regierungsangestellte in Oslo und Jugendliche in einem Feriencamp auf der norwegischen Insel Utøya.

Heute möchten wir an diese schrecklichen Taten erinnern und an die Opfer gedenken.

Pressemitteilung über den Carl-Keller-Weg in Lörrach

Die Jusos im Kreisverband Lörrach fordern die Umbenennung des Carl-Keller-Wegs in Lörrach. „Dass die Stadt Lörrach sich nicht kritisch genug mit der Aufklärung der NS-Zeit beschäftigt ist mehr als bedauerlich. Unsere Geschichte müsste schon längst aufgedeckt worden sein. Deshalb ist es jetzt an der Zeit diese Straße umzubenennen.“, so Denis Kummerer, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos Lörrach.
Genauso ist ein Zusatzschild mit der klärenden Vergangenheit von Carl Keller denkbar, dadurch würde die Stadt Lörrach die Anwohner*innen an seine NS-Vergangenheit erinnern.
Die Jusos Lörrach hoffen auf eine Reaktion der Stadt Lörrach.

 

Pressenachweis: Badische Zeitung, Oberbadische Zeitung

Gedenken an das Genozid von Srebrencia

Heute, am 11. Juli, ist der Gedenktag des Genozids von Srebrenica.

Das Massaker von Srebrenica war ein Kriegsverbrechen während des Bosnienkriegs, das durch UN-Gerichte gemäß der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes als Genozid klassifiziert wurde.
In der Gegend von Srebrenica wurden im Juli 1995 mehr als 8000 Bosniaken ermordet. Das Massaker wurde unter der Führung von Ratko Mladić von der Armee der Republika Srpska, der Polizei und serbischen Paramilitärs bei Anwesenheit von Blauhelmsoldaten verübt. Es zog sich über mehrere Tage hin und verteilte sich auf eine Vielzahl von Tatorten in der Nähe von Srebrenica. Die Täter vergruben tausende Leichen in Massengräbern. Mehrfache Umbettungen in den darauffolgenden Wochen sollten die Taten verschleiern
Das Massaker gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Bereits abgeschlossene Prozesse vor internationalen Gerichten zeigten, dass die Verbrechen nicht spontan erfolgten, sondern systematisch geplant und durchgeführt wurden. Der Internationale Strafgerichtshof bezeichnete das ehemalige Jugoslawien das Massaker in den Urteilen gegen Ratko Mladić, Radislav Krstić, Vidoje Blagojević, Dragan Jokić, Ljubiša Beara und Vujadin Popović als Völkermord. Ende Februar 2007 bewertete der Internationale Gerichtshof das Massaker ebenfalls als Völkermord.
Heute möchten wir an die über 8000 Opfer dieses Genozides gedenken.

Pressemitteilung über das Kohleausstiegsgesetz

Am 3. Juli soll im Bundestag das sogenannte „Kohleausstiegsgesetz“ beschlossen werden. Mit dem Kohleausstiegsgesetz will die Bundesregierung den Kohleausstieg Deutschlands bis 2038 gesetzlich und durch öffentlich-rechtliche Verträge mit den Energiekonzernen regeln. Des Weiteren wird im Gesetzestext die “energiewirtschaftliche Notwendigkeit” des Tagebaus Garzweiler 2 festgelegt. Dieses Gesetz ist eine Katastrophe. Echter Klimaschutz wird mit dem Gesetz unmöglich!
Die planetaren Grenzen der Erde sind unverrückbar. Damit Deutschland seinen Beitrag zum Einhalten des Pariser Klimazieles von 1,5Grad erreicht, muss Deutschland bis 2030 aus der Kohle aussteigen.
Sozialdemokratische Politik setzt immer voraus, dass es noch eine Zukunft gibt, in der soziale Politik gemacht werden kann. Darum brauchen wir unter anderem den Kohlausstieg bis 2030!
„Wir wollen nicht, dass auf Kosten Arbeiter*innen der Kohleausstieg gelingt. Durch erneuerbare Energien können viele neue Arbeitsplätze entstehen, während die Kohle subventioniert werden muss, damit die Arbeitsplätze erhalten werden können. Das ist für uns keine zukunftsweisende sozialdemokratische Politik.“ erläuterte Océane Delin, stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos Lörrach.
Mit jedem Meter Kohle, den wir in Deutschland fördern sterben Menschen schon heute, vor allem im globalen Süden, an den Folgen der Klimakrise. Daher ist das Kohleausstiegsgesetz ein Skandal und darf in dieser Form keinesfalls verabschiedet werden.

 

Pressenachweis: Badische Zeitung

Black Lives Matter – Lörrach

Am 19.06. 2020 fand die Black Lives Matter Demonstration in Lörrach statt, auch unser Kreisvorsitzender Marius Kipfmüller konnte seine Meinung über das Thema Rassismus in seinem Redebeitrag vor den rund 100 Demonstrant*innen äußern. Wir traten mit einer Gruppe von insgesamt 10 Leuten auf.

Für alle, die nicht an seiner Rede teilnehmen konnten, gibt es hier einen kleinen Auszug:

„Die Vision eines gleichberechtigten Lebens zwischen den Menschen ist schon alt. Beispielsweise äußerte sich Martin Luther King bei der Ansprache während des Marsches auf Washington für Arbeitsplätze und Freiheit am 28. August 1963, dass er einen Traum habe, ich zitiere „kleine schwarze Jungen und Mädchen mit kleinen weißen Jungen und weißen Mädchen als Schwestern und Brüder Hände halten können“. Oder dass „wir gemeinsam arbeiten können, gemeinsam beten können, gemeinsam kämpfen können, gemeinsam ins Gefängnis gehen können, um gemeinsam einen Stand für Freiheit mit dem Wissen zu machen, dass wir eines Tages frei sein werden“.

Marius Kipfmüller bei seiner Rede; Foto von Laura Petraltio

Was bedeutet dies? Wir sind alle gleich, unabhängig von der Hautfarbe, des Geschlechtes, der sexuellen Orientierung oder der Angehörigkeit zu einer Religion.

Jetzt ist die Zeit gekommen, dass wir die Faust in die Luft strecken und die Welt daran erinnern etwas zu tun.

Jetzt ist die Zeit gekommen, um den Egoismus zu beenden und die nächsten Liebe einzuführen, die diese Probleme löst. Denn dadurch blicken wir über den Tellerrand und helfen endlich allen Menschen, die Hilfe benötigen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, dass wir gemeinsam den Rassismus überwinden und gemeinsam in eine neue Zeit, in eine neue Gesellschaft, weit entfernt von Rassismus oder anderen gesellschaftlichen Problemen, gehen. Am besten Hand in Hand, oder für die aktuelle Situation geschuldet, die Fäuste in die Luft strecken und laut zu werden sobald eine rassistische Tat in unserer Gesellschaft passiert.

Und wisst ihr was sehr sehr berückend ist?
Dass wir diese Probleme immer noch im Jahr 2020 haben!

Dass wir, die Menschheit, diese Probleme nicht lösen können, dass wir als junge Gesellschaft nicht nur für die Vision und den Traum von Martin Luther King kämpfen, so dass es endlich allen klar wird: Wir sind Menschen, Wir sind gleich, wir sind Einheit, unser Blut hat die gleiche Farbe und wir kämpfen zusammen gegen diesen Missstand in der Gesellschaft!“

Pressenachweis: Badische Zeitung

Forderung zum weltweiten Tag gegen Kinderarbeit

Heute, am 12.06, ist der weltweite Tag gegen die Kinderarbeit.

152.000.000 Mädchen und Jungen sind Kinderarbeiter*innen🥺😔 – das heißt, sie müssen unter Bedingungen arbeiten, die sie ihrer elementaren Rechte und Chancen berauben🤨.
Kinderarbeit sind Arbeiten, für die Kinder zu jung sind oder die gefährlich oder ausbeuterisch sind, die körperliche oder seelische Entwicklung schädigen oder die Kinder vom Schulbesuch abhalten😦. Sie beraubt Kinder ihrer Kindheit und verstößt gegen die weltweit gültigen Kinderrechte🥴.

Die wichtigste Ursache für Kinderarbeit ist die Armut der Eltern👫👭👬. Die meisten Eltern würden ihre Kinder niemals zur Arbeit schicken🤗, wenn sie nicht äußerste Not dazu zwingen würde😨. Die Kinderarbeit führt umgekehrt aber auch zu einem erhöhten Angebot an billigen Arbeitskräften und damit zu niedrigen Löhnen. Die Kinderarbeit ist also auch eine Ursache für die Elternarmut.
In folgenden Produkten könnte Kinderarbeit stecken: Autos🚗, Bleistifte✏️, Computer🖥, Laptops💻, Diamanten💎, Edelsteine, Elektronik🔌, Kakao, Schokolade🍫 und vielen weiteren.

Als Konsument*innen müssen wir unser eigenes Konsumverhalten hinterfragen🤔. Achtet beim Einkauf auf fair gehandelte Waren, die unter gerechten Arbeitsbedingungen und frei von Kinderarbeit produziert wurden😊.

Um die Kinder auf der ganzen Welt🌎🌍🌏 vor Kinderarbeit zu schützen, bitten wir euch, auf die Fairtrade- und Sozialsiegel zu achten✅♻️, wie zum Beispiel: Xertifix, Fairtrade, FairStone, Gepa und viele mehr.

Unterstützung der Pläne der EU-Komission für eine nachhaltige Agrarpolitik

An was denken wir, wenn wir an Zukunft denken? 🤔An moderne Technik, vielleicht an Generationenraumschiffe🚀?
An was denken wir, wenn es heißt zukunft Landwirtschaft🌾? An große Maschinen?

Die viel spannendere Frage ist doch:
Wann ist Zukunft und wann ist es Zeit an die Zukunft zu denken?

Wir denken die Zeit der Zukunft in der Landwirtschaft ist jetzt‼️
Die Zukunft der Landwirtschaft sollte grüner werden🌿. Ein wichtiger Schritt hierfür ist der Vorschlag der EU-Kommission zu Reduzierung der Pestizide!
Wir halten diesen Schritt für unabdingbar, für eine Zukunft ohne Insektensterben🐝🐛🐞, ohne große Schäden des Klimawandel🌪 und für eine Zukunft auf unserem Planeten🌍.

Foderung zum Tag der Umwelt

Heute, am 05.06, ist Tag der Umwelt🌻💐🌺 und an diesem Tag erinnern wir uns, dass wir die Erde 🌍schützen müssen. Da sich unser Klima in einem immer schlimmeren Zustand befindet😬 müssen wir ganz besonders auf unsere Umwelt und unser Klima achten.

Corona🦠 änderte die Lage für den Klimaschutz. Die Wirtschaft wurde runtergefahren, Schulen und Kitas geschlossen und Millionen Menschen in Kurzarbeit geschickt😷. Nun steckt Deutschland in einer starken Rezession. Die Bundesregierung versucht mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm der Wirtschaft zu helfen💶. Dabei könnte besser auf den Klimaschutz geachtet werdenund uns somit die Chance auf einen nachhaltigen Aufbau der Wirtschaft und unseres Landes zuermöglichen.

Um das Klima und die Umwelt zu schützen gab es 2015 das Pariser Klimaabkommen🆘, hierbei trafen sich 197 Länder, um gegen den Klimawandel gemeinsam zu kämpfen🤝. Einige gaben sich Mühe und änderten massiv ihr Verhalten im Klimaschutz oder in der Energiegewinnung♻️✅. Leider sind diese Staaten Mangelware. Damit das Ziel des Pariser Klimaabkommen gewährlistet wird, muss es gesetzlich festgelegt werden. Dadurch können Bürger*innen, bei nicht Einhaltung des Gesetzes, die Bundesregierung verklagen.

Da in Deutschland durch letzte Aktionen, wie die Inbetriebnahme von Datteln 4, sehen wir die Klimaziele von Paris in einer weiten Ferne😢. Deshalb fordern wir die gesetzliche Festlegung der Pariser Klimaziele in Deutschland📖. Wir hoffen, dass wir dadurch unser Klima retten können und die Erderwärmung unter 2 Grad halten können.

Forderung zu Datteln 4

Laut der Bundesregierung solle der Kohlekraft- und Atomkraftausstieg bis 2038 erfolgen😖. Am 30. Mai 2020 wurde Datteln 4 in Betrieb genommen😤.
Die Pariser Klimaziele 🌻werden kaum erreichbar sein mit dem Inbetriebnahme von Datteln 4 werden diese Ziele noch viel weiter entfernt ❌🛑.

Wir müssen jetzt investieren in erneuerbare Energien, damit wir den Klimawandel abmildern können, anstatt die Gewinnung von fossilen Brennstoffen zu fördern und die Energiegewinnung damit aufrechtzuerhalten.
Jetzt ist die Zeit 🕰gekommen, damit wir das Geld für eine nachhaltige Energiegewinnung ☀️🌬🌊investieren und nicht neue klimaschädliche Projekte an das Energienetz anzuschließen. Die Entscheidung für unsere Umwelt und unser Klima sollte schon längst getroffen worden sein und alles soll getan werden, dass wir die Erderwärmung stoppen können.

Wir sind der Meinung die Abschaffung von Atom- und Kohlekraftwerken 🚫in der heutigen Zeit ist ein klares Zeichen für den Umweltschutz. Deshalb muss Datteln 4 so schnell wie möglich wieder außer Betrieb genommen werden!