Keine Preiserhöhung für Kinder und Jugendliche im Todtnauer Freibad

Am 05.05.2022 wurde im Todtnauer Gemeinderat eine Preiserhöhung des Todtnauer Freibads auf 5,50€ für Erwachsene und 3,50€ für Kinder und Jugendliche beschlossen.

Das Defizit des Freibads betrug 2021 rund 200.000 Euro. Daher können die Jusos im Kreisverband Lörrach aus der rein wirtschaftlichen Seite her die Preiserhöhungen zumindest nachvollziehen. Schließlich ist der einfachste Weg das erhöhte Defizit pro Besucher zu redezieren, die Preise zu erhöhen.

„Es ist immer leicht die Preise anzuheben. Aber dass sie damit die Menschen noch mehr beuteln und vielen die Möglichkeit der Freizeitgestaltung nehmen, weil manche Menschen es sich schlicht einfach nicht leisten können.“ so Isabell Ferrarotto, stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos im Kreis Lörrach.

Den Vorschlag von Gerhard Michler, einen kostenlosen Aktionstag für Kinder zu Beginn der Sommerferien zu veranstalten ist eine positive Nachricht, andere Kommunen in unserem Landkreis gewähren Kindern und Jugendlichen 6-mal kostenfrei in das Freibad. So zum Beispiel die Gemeinde Grenzach-Wyhlen auf die Initiative der Jusos vor Ort. „Nach 2 Jahren voller Einschränkung während der Corona-Pandemie sollten Kindern und Jugendlichen, die meist von den Lockdowns besonders betroffen waren, etwas zurück bekommen. Da sind die Eintrittspreiserhöhungen auf 3,50€ kein gutes Beispiel.“, so Marius Kipfmüller, Kreisvorsitzender der Jusos im Kreis Lörrach.

Dass die Preise für Touristen eingeführt werden ist eine sinnvolle Lösung, um weitere Einnahmen zu generieren.

Die Eintrittspreise sind in anderen Kommunen meist 1-1,50€ geringer als in Todtnau. „Hohe Preise sind auch schädlich für den Besuch. So könnten Familien, Kinder und Jugendliche, nicht so oft das Freibad besuchen. Das ist gleich in 2 Kategorien kritischen zu betrachten. Erstens werden Menschen mit geringerem Einkommen von Freizeitmöglichkeiten ausgeschlossen und zweitens fehlt das Eintrittsgeld in den Kassen des Freibades. Dann muss sich die Stadt Todtnau auch nicht über ein Defizit wundern.“ so Ronny Wolf, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos im Kreis Lörrach.

Die Jusos im Kreis Lörrach hoffen auf mehr Angebote nach der Pandemie, statt Preiserhöhungen.

Hupen für Europa

Aktuell finden die Europawochen statt. Hierbei wird die europäische Union gefeiert.


Aus diesem Grund waren die Jusos im Kreisverband Lörrach in Zusammenarbeit mit der Juso-Ortsgruppe Weil am Rhein unterwegs. Zu Beginn fand ihre Aktion „Hupen für Europa“ statt, anschließend führten die Jusos einen Infostand in Weil am Rhein durch. Dabei wollen die Jusos ein bekennendes Zeichen für die europäische Union setzen und die Menschen animieren sich mit einem Zeichen für die Europäische Union zu beteiligen.


Die Vorteile die wir als Europäer*innen haben sind für viele Menschen schon eine Selbstverständigkeit. Ohne Grenzkontrollen in anderes EU-Land zu gehen, um dort Urlaub zu machen, zu arbeiten oder zu leben ist ganz einfach möglich. Wirtschaftlich profitieren wir sehr von der europäischen Union, dadurch wurde unser Wohlstand in Deutschland weiterhin ausgebaut.


Ebenso profitieren viele Länder von der EU, somit werden wichtige Projekte wie aktuell der Umweltschutz in allen Ländern angegangen.
Für die Jusos ist klar, die europäische Union ist ein riesiger Gewinn für Deutschland, den europäischen Kontinent und alle Mitgliedsstaaten. „Allerdings gibt es dennoch viele Dinge, die in der EU noch verbessert werden müssten: mehr Macht für das europäische Parlament, weniger Macht für die europäische Kommission, damit das Vetorecht eines Mitgliedstaates entfallen könne.“, so Lars Augustin, Ortsvorsitzender der Jusos Weil am Rhein.


Die Stadt Weil am Rhein ist von zentraler europäischer Bedeutung. Zu Fuß ist man ganz schnell in Frankreich oder in der Schweiz – auch wenn die Schweiz leider kein EU-Mitglied ist. Denn es wird schnell deutlich, wieviele Vorteile eine solche Mitgliedschaft mit sich bringt. Keine Grenzkontrollen, keine Verzollung von diversen Waren und vieles mehr.


„Die Wichtigkeit von der europäischen Union zeigt sich in der aktuellen Situation besonders. Dass innerhalb des europäischen Kontinents ein Krieg herrscht ist sehr bedrückend. Es ist richtig und wichtig, dass sich die europäische Union abgesprochen hat bei den gemeinsamen Sanktionen gegen Russland. Allerdings ist die Bereitschaft einer gerechten Geflüchtetenverteilung noch ausbaufähig, denn hauptsächlich nehmen Polen und Deutschland die Menschen aus der Ukraine auf – andere Staaten kaum.“ so Marius Kipfmüller, Kreisvorsitzender der Jusos Lörrach.

Wir unterstützen Jörg Lutz

Wir unterstützen die erneute Kandidatur von Oberbürgermeister Jörg Lutz. Jörg Lutz ist parteilos, allerdings der SPD sehr nah. Er sitzt in der SPD-Kreistagsfraktion. Zuvor war Jörg Lutz Bürgermeister der Gemeinde Grenzach-Wyhlen.

Für ihn geht es in den nächsten 8 Jahren, um Bildung, Umweltschutz, Anwerbung zukünftiger Industrie, Erhalt des 1€- Tickets und vieles mehr.

Die SPD-Ortsvereine Lörrach, Haagen, Hauingen und Brombach unterstützen seine Kandidatur.

Wir freuen uns auf den Wahlkampf mit ihm am 18. Juni ab 17:00 Uhr werden wir auf dem alten Marktplatz sein und anschließend wird es eine Kneipentour geben, damit ihr in alle kennenlernen könnt.

Wir solidarisieren uns mit den Streikenden

Im Landkreis Lörrach fanden bereits einige Streiks von Erzieher*innen und sozial Arbeiter*innen statt, damit ihr Anliegen in den aktuellen Tarifverhandlungen Gehör findet. Die Jusos im Kreisverband Lörrach solidarisieren sich mit allen betroffenen und kämpfen mit ihnen, für das, was ihnen zusteht.

„Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft ist die Gleichstellung aller Geschlechter ein MUSS! Die Ungleichbehandlung und Bezahlung von Frauen in unserer Gesellschaft ist leider immer noch Realität. Alle Versprechen und öffentliche Bekundungen unserer modernen Gesellschaft haben nicht dazu geführt, dass Frauen für die gleiche Arbeit das gleiche Geld bekommen. Dies ist ein gesellschaftlicher Skandal, der dringend beseitigt werden muss!“, so Maria-Magdalena Wild, Kreisvorsitzende der Jusos Lörrach. Also kann von Geschlechtergerechtigkeit noch keine Rede sein: Zwar steigt die Rate der berufstätigen Frauen kontinuierlich an, jedoch arbeiten sie deutlich häufiger als Männer in atypischen und zum Teil prekären Arbeitsverhältnissen.

Ihre Erwerbsbiografien sind häufiger von Unterbrechungen gezeichnet, was nicht zuletzt der Grund für die steigende Altersarmut von Frauen ist. Daher gilt es geschlechtertypische Barrieren in der Arbeitswelt abzubauen. Aus diesem Grund benötigen wir ebenso dringend eine Aufwertung der sozialen Berufe, die überwiegend von Frauen ausgeführt werden. Die reine Reduzierung auf den Zusammenhang von Produktivität und Vergütungssystemen bringt uns hier nicht weiter.

„Patriarchale Argumentationsmuster, die dem weiblichen Geschlecht weniger Fähigkeiten zusprechen, lehnen wir entschieden ab. Es sind dieselben Stimmen, die in der Diskussion unterschlagen, dass auch heute noch ein Großteil der reproduktiven (unbezahlten) Arbeit von Frauen geleistet wird.“, so Christina Wiese, stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende.

Zusätzlich wurde in den letzten Jahren private Fürsorgearbeit ausgelagert, und doch waren es wieder Frauen, die diese Arbeit übernahmen, oft schlecht bezahlt unter schlechten Arbeitsbedingungen. Doch dass wir füreinander Sorgen ist systemrelevant und darf nicht zur Armutsfalle werden!

Isabell Ferrarotto, stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende, ergänzt: „Es ist für uns keine Gleichberechtigung, wenn die unbezahlte Arbeit von Frauen zuhause durch schlecht bezahlte Arbeit in Berufe ersetzt wird. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der wir Fürsorgearbeit gerecht aufteilen und jeder ein gutes Leben führen kann!“

Als feministische Bewegung sind wir stark, widerständig und haben einen langen Atem.
Viele Generationen vor uns haben Erfolge für mehr Gleichberechtigung erzielt. Sie fielen nie vom Himmel: jeder einzelne Erfolg wurde kollektiv erkämpft.

Erfolgreicher Samstag

Heute gab es für uns gleich 2 wichtige Ereignisse:

1️⃣ Die Kreisdelegiertenkonfernz der SPD Lörrach hat in 📍Minseln stattgefunden. Mit Juliana Bieg und Hannah Bernbach stellen wir 50% der Delegierten für den Landesparteitag der SPD am 7. Mai. Marius Kipfmüller wurde als Ersatzdelegierter gewählt.✊ Zu der Landesdelegiertenkonferenz der ASF gehen Isabell Ferrarotto und Juliana Bieg – damit stellen wir 2 von 3 Delegierten.🥳🌹

Unsere Abgeordneten Jonas Hoffmann und Takis Mehmet Ali haben über ihre Arbeit berichtet. Ebenso konnten wir den anwesenden Delegierten etwas über unser Arbeitsprogramm berichten.

2️⃣ Auf dem Landesausschuss der Jusos Baden-Württemberg 📍Tübingen haben uns Oliver Ashauer und Ronny Wolf vertreten. Dort wurde Marius in die Redaktion des Kontra gewählt.🗞 Für uns geht somit ein positiver Tag zu ende. Vielen Dank für euer Vertrauen✊🌹

Unser Antrag zum kommunalen Umweltschutz

🌳🌳letztes Jahr haben wir in der Juso-Mottowoche uns mit Expert*innen von BUND Hochrhein und Fridays for future getroffen. Wir sprachen über den Umweltschutz vor Ort.🗣

Umweltschutz muss auf allen Ebenen der Politik🇪🇺🇩🇪 und der Gesellschaft 👴👩‍🦱👱‍♂️ umgesetzt werden, damit das Ziel der Pariser Klimakonferenz eingehalten werden kann.

Vor 2 Wochen haben wir den SPD-Ortsvereinen unseren großen Antrag gestellt. Wir hoffen sehr, dass sie für unsere Positionierungen kämpfen werden✊🌹.

Bereits vor über 2 Jahren haben wir den Klimanotstand in Lörrach ausgerufen⚠️

Stammtisch in Todtnau

Am vergangenen Mittwoch, dem 13.03, fand unser Stammtisch in Todtnau statt.🍻

 

📍Todtnau liegt im Norden von unserem Landkreis und im Schwarzwald.🌳

 

Für viele Mitglieder war dies einer der ersten Präsenz-Stammtische. Es wurde einiges besprochen, wie die erneute Kandidatur von Lörrachs-Oberbürgermeister Jörg Lutz✊, die Spionage des SPD-Parteivorstandes durch Konrad Adenauer🤮, die Legalisierung von Cannabis 🍁und vieles mehr.

 

Wir freuen uns auf die weiteren Stammtische und Aktionen in unserem Landkreis.

 

Umweltdemonstrationen in Lörrach

Umweltdemonstrationen in Lörrach

Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut✊
Seit mittlerweile 3 Jahren finden Demonstrationen in Lörrach für den Klimaschutz statt. An dieser Stelle wollen wir uns bei Fridays for future Lörrach für die Organisation bedanken.🙏

Zusammen mit circa 400 Demonstrant*innen liefen wir durch Lörrach. Ein besonderes Highlight für uns war die Rede von Anna Mannhardt. Sie sprach für die JuBos von UNICEF Lörrach. Seit kurzem ist sie auch ein Mitglied von uns.✊🌹

Umweltpolitisch konnten wir schon viel bewegen zum Beispiel den Ausruf des Klimanotstandes🌹 in einigen Gemeinden und unserem Landkreises.

Anfang April folgt ein weiterer Antrag für die 🔴SPD-Ortsvereine, damit wir unseren Kreis und die Kommunen umweltfreundlicher🌲🌳 gestalten können.

Neuer Vorstand beginnt mit der Arbeit

Gestern, am 19. März, war ein erfolgreicher Tag für uns.

🌹Wir waren an der Kundgebung für den Frieden in Weil am Rhein. Dies wurde von unserer Ortsgruppe, den Jusos Weil am Rhein, organisiert👏.
Hierbei gab es starke Reden von Lars Augustin und Sven Widlarz (SPD-Kreisvorsitzender).
Wir haben mit Kreide und vielen Teilnehmer*innen ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine auf dem Rathausplatz gemalt.

Kundgebung für den Frieden Weil am Rhein

🌹 unser neuer Kreisvorstand traf sich zur Klausursitzung. Dabei ging es um Kennenlernen, die Aufteilung des Arbeitsprogramms und der weiteren Aufgaben.
Eins ist klar: Das wird ein intensives Arbeitsjahr.✊

Gruppenbild des Vorstands an der konstituierenden Vorstandssitzung

Jahreshauptversammlung 2022

Am 11.03 fand unsere Jahreshauptversammlung (JHV) statt. Wir wählten unser erstes Arbeitsprogramm, einen neuen Vorstand und diverse Delegierte.

Zu Beginn wurde der Rechenschaftsbericht verlesen, im letzten Arbeitsjahr ging es hauptsächlich um die Bundestagswahl. Wir konnten mit Takis Mehmet Ali viele Aktionen, wie Tür-zu-Tür, Infostände und eine Kneipentour durchführen. Hierbei waren wir besonders im Verhältnis zu anderen Juso-Kreisverbänden sehr aktiv.

Durch Corona erschwerte sich die weitere politische Arbeit vor Ort, deshalb trafen wir uns vermerkt digital zu Stammtischen, Vorstandssitzungen, etc.

Der neue Vorstand: Ronny Wolf, Isabell Ferrarotto, Marius Kipfmüller, Oliver Ashauer (von links). Auf dem Bild fehlen: Maria Magdalena Wild und Christina Wiese

Auch eine Mitgliederumfrage führten wir durch, mit dem Ergebnis: dass wir eine Mottowoche mit den Themen: Umweltschutz, Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum planten. Die Anträge werden in den kommenden Wochen an die Ortsvereine weitergeleitet.

Auf der Landesebene waren wir gut vertreten und konnten mit einigen Kreisverbänden Anträge formulieren.

Einzigartig für unseren Kreisverband ist das einstimmig beschlossene Arbeitsprogramm, nach diesem soll sich der neugewählte Vorstand richten. Es geht hierbei um inhaltliche Arbeit, Aktionen, Vernetzungen, Planung des kommenden Kommunalwahlkampfes, Mitgliederwerbung und vieles mehr.

Maria Magdalena Wild und Marius Kipfmüller bilden unsere neue Doppelspitze. Isabell Ferrarotto, Christina Wiese, Oliver Ashauer, Ronny Wolf sind die stellvertretenden Kreisvorsitzenden.

Die LDK-Delegierten sind: Oliver Ashauer, Marius Kipfmüller und Maria Magdalena Wild.

Auf dem LA wird uns Marius Kipfmüller erneut vertreten.

Für den Stadtjugendring wurde erneut Thomas Böhringer und (neu) Christina Wiese gewählt.